Träumer, Idealisten, Kämpfer


I wish I was a princess with armies at her hand.

Wie mir diese grassierende Überzeugung man könne an der Welt und an den Menschen nichts ändern auf die Nerven geht!

Hungersnot in Zentralafrika. Mega-Reiche und Super-Arme. Ausbeutung von Tier, Mensch und Lebensraum. Genozid in Ruanda. Selbstmordattentäter in Jerusalem. Die letzten ihrer Art. Folterer aus besten Kreisen. Banken, die Zocken bis der Staat hilft.

„Man kann doch eh nichts ändern!“ – oh doch! Man kann! Man kann solange und so laut darüber reden, bis sich keiner mehr in Unwissenheit flüchten kann. Man kann sagen, dass man etwas ungerecht, unethisch oder unfair findet. Man kann schreien und wenn angebracht sogar mal mit der Faust auf den Tisch hauen. Man kann sich engagieren und gegen oder für etwas sein.

Jede Bewegung beginnt im Kopf. Und je weniger Menschen sich einreden, dass sie „nichts machen können“ und je mehr Menschen aussprechen was sie ungerecht finden, desto näher sind wir daran, wirklich etwas getan zu haben.

Also ihr, die ihr den Glauben in die Machbarkeit einer besseren Welt verloren habt, hört auf euch einzureden, dass nur weil euch am Strassenrand nicht lauter leere, hohle Hände hingestreckt werden, wir die best machbare Gesellschaft bereits erreicht hätten.

Und ihr mit eurer „egal wie’s kommt, es kommt schon gut“-Attitüde: vielleicht kommt’s besser wenn ihr einfach mal dafür kämpft?

Wann nur sind Träumer Mangelware geworden?

mit grossem Dank an Natalie, die mich auf dieses Video aufmerksam gemacht hat.

 

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