Umgehauen


Letztes Wochenende bin ich unterwegs mit meiner Nummer 5 über mein nagelneues E-Bike gestolpert. Zu allem Übel bin ich auch noch mit den Frontzähnen auf den Beton geknallt und habe natürlich promt zwei davon abgeschlagen.

Ich muss zu  meiner Verteidigung anfügen, dass ich wegen meinen Schmerzen auf Opiaten und THC unterwegs war. Ich hätte das mit dem Fahrrad einfach lassen sollen. Ich stand schon die ganze Woche vorher eher auf wackeligen Füssen. Aber meine Nummer 5 hatte Pläne und ich wollte folgen. Stattdessen habe ich mich sehr unelegant vor seine Füsse geworfen.

Und das war auch das Gute an dem kleinen Unfall. Nummer 5 war danach das ganze Wochenende wirklich ganz zauberhaft. Er hat extra Medizin besorgt. Er war fürsorglich und zärtlich. Es war wunderbar.

Es war so schön, dass die Erinnerungen an das Wochenende davor und der hässliche Streit fast vergessen sind. Es macht mir noch nicht mal wirklich etwas aus, dass wir kaum miteinander schlafen. So verbeult, verschrammt und zerschlagen wie ich gerade bin, wäre das wahrscheinlich eh kein Vergnügen.

Ich habe die Zeilen an ihn, welche ich letztlich gebloggt habe nicht wirklich abgeschickt. Nicht weil sich an meiner Sicht auf diese Ereignisse etwas geändert hätte. Aber ich befürchte, so deutliche Worte hätte er mir wahrscheinlich schwer übel genommen.

Warum eigentlich?

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