Ein Tag im Irrenhaus


Morgens um Sieben noch halb im Schlaf in den Raucherraum getorkelt um die Frühstücks-Zigarette zu rauchen.

Ein Häuflein Elend, welches ich hier noch nie gesehen habe, angetroffen.

Wahrscheinlich weiblich, aber so dürr, dass man es nicht mit Sicherheit sagen kann. Am Rotz und Wasser heulen.

Die Neue mit Kaffee, Zigi und einem freundlichen Lächeln versorgt.

Die Wetterfee aus dem Raucherraum verscheucht. Die hat schlecht geschlafen und hat die allerherrlichste Scheisslaune. Man hat ihr die Neue mit ins Zimmer gelegt und die Wetterfee mault in allerbester Klein-Kinder-Manier rum, dass das Rumgeheule der Neuen ihren Schlaf gestört hat.

Im Garten stehend motzt sie weiter und ich pöble frech zurück.

Die Neue vergisst beim Zuhören glatt zu heulen. Weiterlesen

Ist ja irre … Poeten, Künstler und Philosophen


Es ist faszinierend, verblüffend, erschütternd und der helle Wahnsinn, was in so manchem Irren für verborgene Talente stecken. Vom ersten dieser hochbegabten Spinnern möchte ich euch heute erzählen!

Dramatis personae – Zweiter Teil

Der Inder

Der Inder kommt eigentlich aus Bangladesh. Das weiss hier nur keiner, weil der Inder praktisch immer in seinem Zimmer hockt. Man sieht ihn, hin und wieder. Beim Mittagessen oder man kreuzt sich im Gang. Weiterlesen