Hormonfabrik-Trip


Es lässt sich nicht mehr abstreiten, die Symptome sind eindeutig. Ich bin über beide Ohren verliebt.
Nach drei Jahren und geschätzten drei Dutzend Dates passiert es einfach.
Es ist vollkommen verrückt!
Und weil es verrückt ist, habe ich auch gleich mal alle guten Vorsätze über Bord geworfen und bin mal wieder gesprungen anstatt geklettert. Es gibt keine Entschuldigung und auch keine Erklärung. Es hat einfach eingeschlagen.
Ich habe Schmetterlinge im Bauch, denke den ganzen Tag nur an ihn, würde ihn am liebsten pausenlos anfassen, küssen, berühren, streicheln, spüren.
Dopamin-geflutet, wie im Rausch.

Irgendwo in meinem Synapsen versucht der Verstand zur Vorsicht zu mahnen. Aber ich bin grad nichtmehr in der Lage dem auch nur die geringste Beachtung zu schenken.

Daher will ich es, ihn, uns, das Glück, den Rausch, das Herzklopfen, die Sehnsucht, die Verliebtheit einfach geniessen.

Es ist herrlich!

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Der Sonntags-Mann


Date drei war einfach nur schön!

Vielleicht weil wir einen guten Grund hatten uns zu treffen? Ich habe ihn kurzer Hand als freiwilligen Helfer für mein neuestes Kulturprojekt rekrutiert. Und finde es ziemlich cool von ihm, dass er so spontan zugesagt hat.

Aber womit ich nicht gerechnet hatte, ist dass er attraktiv ist und oben drauf lustig. Ich habe von zwei Stunden mindestens eine nur gelacht.

Das würde ich definitiv gerne nochmal wiederholen.

 

Der Freitag-Mann


Pure Sinnlichkeit und Leidenschaft. Es war einfach nur fantastisch. Was für ein Mann. Mein Freitag-Mann.

Er hat zwei Stunden vorher abgesagt und seither sitze ich zu Hause und esse systematisch die Vorratsschränke leer.

Keine Ahnung ob ich irgendso was wie ein System habe, bei der Suche. Aber wenn ich eins habe, dann ist es ziemlich mies.

Der Donnerstag-Mann


Ein weiteres erstes letztes Date abgehakt.
Der Boss-Typ war ich echt kein bisschen mehr bossy. Dafür ein wackerer Verfechter kapitalistischer Grundwerte.
Ich geb’s zu, ich bin ziemlich schnell ziemlich zickig geworden. Ich habe postwendend die rote Fahne gehisst und den Kommuninismus mindestens so hoch gefeiert wie den Sozialismus.
Die Schlacht war hart, die Fronten verhärtet. Kein Kollateralschaden.
Den Typ will ich nicht ficken, lieber schlagen.

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Drei Männer, drei Dates


Im letzten Jahr gab’s nicht viel neues hier. Ich war damit beschäftigt, mein Leben wieder einigermassen auf die Reihe zu kriegen. Die bekannte „Phöenix aus der Asche“-Vorstellung. Applaus, applaus!
Männer hatten (haben?) da grad keinen Platz.

 

Ich habe mich mit einem halben Dutzend zu einer Tasse Kaffee verabredet und exakt die gleiche Anzahl nach dem ersten Treffen nie wieder gesehen. Leid getan hat mir das gerade mal bei einem und selbst da nur ein bisschen.
Vielleicht sollte ich mir meine Blind Dates besser nicht auf Casual Dating Plattformen beschaffen. Aber anders als bei den klassischen Partnersuch-Portalen läuft da zumindest was.

 

Nur eben vielleicht und unter Umständen läuft da auch genau das Falsche.
Aber ich kann’s halt auch nicht lassen. In den nächsten Tagen stehen drei weitere „Erste Treffen“ an.
An jedem davon ist irgendetwas schon von Anfang an falsch.

 

Der Donnerstag-Mann. Profil-Foto im Anzug im Zigarren-Rauch. Chauvinistisch. Erfolgreich – so wirkt es. Abstossend und zugleich irgendwie sexy.
Der Donnerstag-Mann mit eigenem, kleinen, innovativem und natürlich erfolgreichen Unternehmen.
Ein Boss Typ.
Mein Typ?
Die Wortgefechte sind gut, zweifelsohne. Ich vermute, es wird auch besser sein es bei den guten Wortgefechten zu belassen. Wir werden sehen.

 

Der Freitag-Mann ist ein Problem. Er ist eine Persönlichkeit genau nach meinem Geschmack. Humor. Klasse Bildung. Wortgewaltig. Erstaunlich hohe emotionale Intelligenz. Mit einer Stimme die einem kleine Wonneschauer über den Nacken schickt.
Und das Problem? Er ist alt. Alt und wäre vielleicht gutausehend wenn ich zehn Jahre älter wäre. Aber so ist er einfach nur bärtig, faltig, alt.
Es hat gewaltig geknistert in der Leitung, bei mir und meinem Guernsey-Mann. Er hat also allen Grund zur Annahme, dass es zu mehr kommen wird, als zu der üblichen Tasse Kaffee.
Ich bin mir unsicher, was bei mir überwiegen wird: Die Seite von der ich mich sehr angezogen fühle oder die, die mich abstösst.
Ich hatte am Anfang sogar die glorreiche Idee, ihn mit verbundenen Augen zu treffen.
Ja, das Freitag-Date dürfte interessant werden.

 

Der Sonntags-Mann ist Brite und sieht aus wie Prinz Charles jüngerer Bruder. Obendrauf macht er irgendwas todlangweiiges mit Finanzen und liest keine Bücher.
Warum ich mich trotzdem mit ihm treffe? Weil ich einen englischsprachigen Moderator brauche für die Sprachbar die ich gerade organisiere.

 

Verrückt, dass man sich heutzutage schon die freiwilligen Helfer auf einer Casual Dating Plattform besorgt.
Vielleicht sollte ich das ausbauen? Wäre ein Mann doof genug mir die Wohnung neu zu streichen wenn er davon ausgeht, dass er mit Sex bezahlt wird?

Die Stepout-Twoo-Connection


Die Original Nachricht von der Twoo PR-Abteilung

Die Original Nachricht von der Twoo PR-Abteilung

Nachdem ich letzte Woche auch ein bisschen verwirrt war, was die Verbindung zwischen Stepout und Twoo angeht, hat mittlerweile eine Mitarbeiterin der PR-Abteilung zumindest etwas Licht in die Sache gebracht.

Wer also via Stepout plötzlich mit einem Twoo-Nutzer chattet, ist nicht einer Anomalie in der Matrix erlegen und hat auch keinen schizoiden Schub. Weiterlesen

Twoo: wie Stepout, nur besser


twoo

Die Startseite von Twoo mit dem Foto-Spiel

Twoo bietet neben dem klassischen „Mag ich“-„Mag ich nicht“-Foto-Spiel wie wir es von Stepout ja bereits kennen noch einige weitere interessante Features.

So kann man bei Twoo unter anderem ein ziemlich detaillertes Benutzer-Profil erstellen, welches einen weiteren Eindruck vom Gegenüber vermittelt. Weiterlesen